Angst erkennen

Körpersprache des Hundes

 

Die Körpersprache des Hundes ist vielfältiger, als so mancher Hundehalter für möglich hält.

Dazu kommt, daß unser menschliches Auge viele Signale nicht erkennt, weil sie viel zu schnell erfolgen.

Manchmal ist es auch so, daß wir die Signale des Hundes falsch deuten oder gar nicht wissen, daß es Signale von Angst sind.

 

Körperreaktionen, sofort erkennbar

Erstarren (Anspannung der Muskeln)

Bellen

Knurren

Rute einklemmen/niedrig halten

Geduckte Körperhaltung

Ohren angelegt

Gesichtsmimik nach hinten gezogen

Starkes Hecheln

Hektisch werden

Flucht / Angriff

Kopf wegdrehen

Blick abwenden

Futter verweigern (obwohl der Hund hungrig ist, das Futter gut)

Extremes Fressen (auch von nicht genießbaren Dingen)

Mit der Zunge über die Lefzen lecken

Zittern des Körpers oder einzelner Regionen  

Gähnen

Plötzliches, intensives Schnüffeln

Urinieren

Durchfall

Starkes speicheln

Aufstellen der Nacken- und/oder Rückenhaare (der Hund bekommt eine „Bürste“)

Übersprungshandlungen (Verhaltensweisen, die nicht in die aktuelle Situation passen)

 

Jeder Hund ist dabei als Individuum zu sehen und bedarf genauer Beobachtung. Nur wer die Signale SEINES Hundes erkennt, kann ihm helfen. Hier ist es sinnvoll, zunächst wertungsfrei zu beobachten und sich Notizen zum Verhalten seines Hundes in verschiedenen Situationen zu machen.

 

 

Körperreaktionen, nicht sofort oder schlecht bis gar nicht erkennbar

Erhöhter Herzschlag

Erhöhter Puls

Veränderung der Pupillen

Erhöhter Speichelfluß

Fellverlust (der Hund haart plötzlich extrem)

Muskelanspannung

 

 

Symptome bei langanhaltenden Angstzuständen (Dauerstress)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Immunschwäche (Allergien, häufig krank)

Magen-Darm-Erkrankungen

Plötzliche Futterunverträglichkeit

Fellprobleme

Starker, unangenehmer Körpergeruch

Schilddrüsenstoffwechselerkrankung

Nicht angepasstes Aggressionsverhalten

Schreckhaftigkeit, Unruhe, Nervosität